Click Fraud: Was tun gegen Klickbetrüger?

Wer AdWords-Anzeigen in Googles Suchergebnissen schaltet, setzt auf das Modell Cost-per-Click/Pay-per-Click (CPC/PPC): Er zahlt nur, wenn User seine Anzeige klicken. Was aber, wenn böse Buben (oder Programme) das bewusst tun, um die Kosten des Werbetreibenden explodieren zu lassen?

Dann spricht man von Click Fraud – zu Deutsch Klickbetrug: Click Fraud kostet Google jährlich Millionen US-Dollar und auch für Werbetreibende geht es um viel Geld.

Da Google über 90 Prozent seines Umsatzes via AdWords/AdSense erwirtschaftet, geht der Suchmaschinenriese rigoros gegen Klickbetrug vor.

Was tut Google gegen Click Fraud?

Stufe 1 (aktiv): Google-Filter prüfen jeden Klick auf eine AdWords-Anzeige automatisiert. Bestimmte Muster weisen auf Klickbetrug hin.

Stufe 2 (aktiv): Google prüft verdächtige Klicks der Stufe 1 erneut automatisiert und manuell.

Stufe 3 (reaktiv): Sie wird aktiviert, wenn ein Werbetreibender Google kontaktiert und direkt auf einen möglichen Click Fraud hinweist.

Werden Klicks klar als betrügerisch oder ungültig erkannt, bekommt der Werbetreibende sein Geld zurück.

Was können Unternehmen gegen Klickbetrug tun?

Vier Tipps an dieser Stelle, am Ende des Beitrags findet ihr die dazugehörigen Link-Tipps:

➧ Informieren: Google gibt in seinem Informationsportal etliche Hinweise, wie ihr euch gegen Click Fraud wappnen könnt.

➧ Checken: Prüft regelmäßig eure Klickkosten-Abrechnungen sowie herausgefilterte Klicks in eurem AdWords-Konto.

➧ Fragen: Tauscht euch mit anderen Nutzern in Googles AdWords-Community aus.

➧ Kavallerie rufen: Es gibt Dienstleister, die sich auf Klickbetrug-Bekämpfung spezialisiert haben. Die verursachen aber auch wieder Kosten.


Klickbetrug: Wachsam bleiben!
Click Fraud: Wie kommt man den Klickbetrügern auf die Schliche?
(detective von olarte.ollie unter CC BY-SA 2.0)

Click Fraud: Zwei Zitate gegen den Ärger 

Sollte es euch dennoch erwischt haben, könntet ihr einen bekannten deutschen Philosophen (1788-1860) zitieren und sagen:

"Kein Geld ist vorteilhafter angewandt, als das, um welches wir uns haben prellen lassen: denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt."

Das ist euch zu schlapp? Dann lasst eurem Groll freien Lauf und wählt die Worte einer bekannten Britin (1925-2013):

"I want my money back!"

So oder so wünsche ich euch erfolgreiche AdWords-Kampagnen. ;-)


Link-Tipps:

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Mathias Sauermann

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