Cloud-Computing: Was es ist und was es kann – Teil 1

Es erscheint in direkter Nachbarschaft zu den Begriffen Digitalisierung, Internet der Dinge und digitale Transformation. Viele von uns nutzen es täglich und Unternehmen wird es wärmstens empfohlen: das Cloud-Computing. Alle Infos auf einen Blick.


Was ist Cloud-Computing?
(Cloud unter CC0 1.0)

Was ist Cloud-Computing?

Beim Cloud-Computing nutzen Anwender IT-Services, die nicht vor Ort (zum Beispiel auf dem eigenen Rechner) installiert sind. Stattdessen rufen sie den jeweiligen Service (zum Beispiel ein Programm) über ein Netz wie das Internet auf (= aus der Cloud).

Es gibt verschiedene Cloud-Modelle:

Public Cloud
➧ Die öffentliche Rechnerwolke: Ein frei zugänglicher Provider bietet IT-Services offen für alle über das Internet an.

➧ Beispiele: Dropbox oder Google Drive.


Private Cloud
➧ Die geschlossene Rechnerwolke: Aus Sicherheitsgründen wollen viele Unternehmen es einzig ihren Mitarbeitern ermöglichen, bestimmte Cloud-Services zu nutzen.

➧ Dann betreiben sie ihre eigene (private) Cloud.


Hybrid Cloud
➧ Die Mischung aus Public und Private Cloud.

➧ Einige Services laufen öffentlich über das Internet (Public Cloud), sensible Anwendungen und Daten bleiben in der Private Cloud.


Die verschiedenen Service-Modelle des Cloud-Computings:

IaaS – Infrastructure as a Service
➧ User können via Cloud-Computing virtualisierte Hardware nutzen: Das können Server, Netze und Speicher sein.

➧ Beispiel: Amazon EC2


PaaS – Platform as a Service
➧ User können via Cloud-Computing unter anderem Programmierungs-Umgebungen nutzen.

➧ Beispiel: Google App Engine


SaaS – Software as a Service
➧ SaaS-Anbieter machen online Software verfügbar.

➧ Man spricht auch von Software on demand (Software bei Bedarf).

➧ Beispiel: Google Docs

Und wieso heißt das Ganze "Cloud"?

Cloud-Computing wird gerne übersetzt mit "Rechnerwolke". Woher kommt das Wolken-Motiv?

computerweekly.com sagt, IT-Profis malten gerne detaillierte Schaubilder. Wann immer es in diesen Grafiken um unbekannte Netzwerke oder das Internet ginge, nutzten sie ein Symbol für etwas, das vage/unbekannt ist: eine Wolken-Silhouette.


Woher kommt der Begriff "Cloud-Computing"?
(The internet unter CC0 1.0

In truth, the reason for cloud being chosen appears to relate to the work of network engineers who will typically spend many hours diligently mapping network devices, constituents and governing parameters with all the granular detail of a fine cartographer.

When these networks began to connect to "other networks" and indeed the Internet itself, the engineers needed a concept that would enable them to denote the existence of a domain about which not all details were known – hence the term cloud was hit upon.

Cloud-Computing: Das war der erste Teil

In "Cloud-Computing: Was es ist und was es kann – Teil 2" schauen wir uns die Vor- und Nachteile der Rechnerwolke an.

Es bleibt heiter bis wolkig. ;-)

Kommentare

Mathias Sauermann

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Titelbild: Digital Art unter CC0 1.0